Wo stehst Du heute? Und wo willst Du hin?
Wer in der Pflege arbeitet, trägt schon heute viel Verantwortung. Was dabei oft untergeht: Kaum eine Branche bietet so viele Wege nach oben wie die Pflege. Eine Weiterbildung in der Pflege ist kein Umweg, sondern der direkteste Weg zu mehr Verantwortung, mehr Gehalt und einem Job, der zu Dir passt.
Entdecke jetzt die beliebtesten Weiterbildungen für Pflegekräfte! Du erfährst, welche Weiterbildung zu Deinem Ausgangspunkt passt, was sie Dir konkret bringt und welche Eigenschaften Du dafür mitbringen solltest. Egal, ob Du als Pflegehelferin startest, als Pflegefachkraft den nächsten Schritt suchst oder schon eine Leitungsfunktion hast: Hier im AUDITORIUM® südwestfalen findest Du Deinen Weg.
Weiterbildung in der Pflege: Dein direkter Karrierehebel
In kaum einer Branche ist der Zusammenhang zwischen Weiterbildung und Karriere so eindeutig wie in der Pflege. Der Grund: Viele Positionen sind gesetzlich an eine bestimmte Qualifikation gebunden. Wer sie hat, wird gebraucht. Und zwar von jeder Einrichtung.
Ein Beispiel: Wer als verantwortliche Pflegefachperson einen Pflegedienst oder eine stationäre Einrichtung leiten will, braucht nach § 71 SGB XI zwei Jahre Berufserfahrung in den letzten acht Jahren und eine Leitungsweiterbildung von mindestens 460 Stunden. Diese Rollen sind also keine „Nice-to-have“-Positionen, sondern Pflicht! Und damit ein Riesenvorteil für Dich und Deine Karriere.
Die wichtigsten Gründe
Das bringt Dir eine Weiterbildung in der Pflege konkret
Mehr Verantwortung
Du entscheidest mit, statt nur umzusetzen: Dienstpläne, Qualitätsstandards, Ausbildung oder die Versorgung einzelner Patientengruppen liegen mit einer höheren Position in Deiner eigenen Hand.
Mehr Gehalt
Im öffentlichen Dienst steigen Praxisanleiter*innen, Stationsleitungen oder Pflegedienstleitungen in höhere Entgeltgruppen des TVöD-P auf. Die Steigerungen reichen von etwa 200 Euro bis über 1000 Euro brutto mehr im Monat.
Mehr Planbarkeit
Viele Aufgaben nach einer Weiterbildung liegen tagsüber: Anleitung, Qualitätsmanagement, Beratung, Wundsprechstunde. Das schließt Schichtarbeit nicht völlig aus, hat aber deutlich mehr Einfluss auf Deine Arbeitszeit.
Mehr Sicherheit
Qualifizierte Pflegekräfte werden gezielt gesucht. Eine anerkannte Zusatzqualifikation macht Dich für jede Einrichtung interessant – auch wenn Du irgendwann den Arbeitgeber wechseln willst.
Mehr Sinn
Ob Auszubildende begleiten, Menschen mit Demenz besser verstehen oder Sterbende würdevoll begleiten: Spezialisierung gibt Deiner täglichen Arbeit neue Tiefe und Deinem Feierabend ein noch erfüllenderes Gefühl.
Mehr Du
Eine neue Position spielt Deine Stärken voll aus. Du weißt, was Du kannst und was Deine Taten bewirken können. Entwickle Dich dorthin, wo Du schon lange hingehörst.
Weiterbildungen in der Pflege
Zeitaufwändig und teuer?
Die meisten Weiterbildungen in der Pflege sind berufsbegleitend angelegt. Beim AUDITORIUM® südwestfalen kannst Du mediengestützt oder im reinen Fernstudium lernen – von zuhause aus, in Deinem Tempo, mit einem digitalen Vertiefungsseminar pro Monat. Wie sich das mit Schichtdienst und Familie vereinbaren lässt, kannst Du hier nachlesen: Weiterbildung in der Pflege trotz Zeitmangel.
Auch die Finanzierung ist oft leichter als gedacht: Unsere Studiengänge sind nach AZAV zugelassen, daher kommen Bildungsgutschein, Bildungs- oder Qualifizierungsscheck und Aufstiegs-BAföG in Betracht. Viele Arbeitgeber beteiligen sich zusätzlich, weil sie die Qualifikation selbst brauchen. Einen Überblick gibt unsere Seite zu Deinen Fördermöglichkeiten.
Ein Vorteil, den viele unterschätzen: Unsere Studiengänge sind modular aufgebaut. Wer heute die Praxisanleitung abschließt, kann die Module später auf die Wohnbereichsleitung, die Pflegedienstleitung oder die Heim- und Einrichtungsleitung aufstocken. Kein Modul ist umsonst gelernt.
Sortiert nach Deiner jetzigen Position
Die beliebtesten Weiterbildungen in der Pflege
Praxisanleitung, Wohnbereichs- und Stationsleitung, Pflegedienstleitung, Wundexpertise, Gerontopsychiatrie, Palliative Care und Hygiene: Diese Qualifikationen stehen in jeder Übersicht gefragter Weiterbildungen in der Pflege ganz oben – und sie sind genau die, nach denen Einrichtungen in Stellenanzeigen suchen. Welche davon zu Dir passt, hängt vor allem von einer Frage ab: Wo stehst Du heute?
Du bist Pflegehelferin, Pflegeassistent oder Quereinsteiger
Dein Weg: Betreuungskraft
Du arbeitest in der Pflege, hast aber keine dreijährige Ausbildung? Oder Du willst aus einem ganz anderen Beruf in die Pflege wechseln? Dann ist die Qualifizierung zur Betreuungskraft nach §§ 43b, 53b SGB XI der klassische Einstieg mit eigenem Aufgabenfeld. Betreuungskräfte gestalten den Alltag pflegebedürftiger Menschen: Gespräche, Spaziergänge, Gruppenangebote, Biografiearbeit, Begleitung von Menschen mit Demenz. Nach den Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes besteht die Qualifizierung aus einem Basiskurs, einem Aufbaukurs sowie einem Orientierungs- und einem Betreuungspraktikum.
Das bringt es Dir: eine feste Rolle im Team, die jede stationäre Pflegeeinrichtung besetzen darf und finanziert bekommt, oft planbarere Arbeitszeiten als in der Grundpflege und eine Basis, auf der Du später aufbauen kannst.
Das solltest Du mitbringen: Geduld, Freude an Gesprächen und Kreativität für Beschäftigungsangebote. Du solltest Menschen mit Demenz auch dann gelassen begegnen können, wenn ein Tag mal anstrengend ist.
Besonders geeignet für: Pflegehelferinnen und Pflegehelfer, Wiedereinsteigerinnen nach der Familienphase, Ehrenamtliche und alle, die ohne Pflegeexamen hauptberuflich mit Menschen arbeiten wollen. Mehr zur Betreuungskraft nach §§ 43b, 53b SGB XI.
Alternative mit mehr Pflegeanteil: Wenn Du als Hilfskraft mehr pflegerische Aufgaben übernehmen willst, kann der Studiengang Assistenzkraft im Pflege- und Betreuungsbereich der passende Schritt sein.
Du bist Pflegefachkraft mit ein bis zwei Jahren Berufserfahrung
So viele Möglichkeiten
Du bist seit ein, zwei Jahren examiniert, kennst Deinen Bereich und merkst: Neue Kolleginnen und Auszubildende kommen mit ihren Fragen sowieso zu Dir? Dann ist die Weiterbildung zur Praxisanleiterin oder zum Praxisanleiter die naheliegendste Karrierestufe – und die am häufigsten gewählte Weiterbildung in der Pflege überhaupt. Die Pflegeberufe-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung verlangt dafür mindestens ein Jahr Berufserfahrung in den letzten fünf Jahren, eine berufspädagogische Zusatzqualifikation von mindestens 300 Stunden und danach 24 Stunden Fortbildung pro Jahr. Beim AUDITORIUM® südwestfalen umfasst die Weiterbildung Praxisanleitung zwei Module, dauert berufsbegleitend rund zehn Monate und bescheinigt 478 Gesamtstunden.
Das bringt es Dir: Du gestaltest die Ausbildung in Deiner Einrichtung aktiv mit, bist Ansprechperson für Auszubildende und neue Mitarbeitende und steigst im öffentlichen Dienst in die Entgeltgruppe P8 auf, oft mit zusätzlicher Praxisanleiter-Zulage. Weil jede ausbildende Einrichtung eine Praxisanleitung nachweisen muss, bist Du überall gefragt. Und: Die Module lassen sich später auf eine Leitungsweiterbildung anrechnen.
Das solltest Du mitbringen: Freude am Erklären, Geduld und die Fähigkeit, Feedback so zu geben, dass es ankommt. Du solltest strukturiert arbeiten, denn Anleitung muss geplant und dokumentiert werden.
Besonders geeignet für: Pflegefachkräfte, die gerne Wissen weitergeben, Verantwortung für Menschen statt für Prozesse übernehmen wollen und erst einmal in Leitungsaufgaben hineinwachsen möchten.
Dich interessiert das Fachliche mehr als das Organisatorische? Chronische Wunden – Dekubitus, Ulcus cruris, diabetisches Fußsyndrom – gehören zu den häufigsten Herausforderungen in Pflegeheim und ambulantem Dienst. Der Expertenstandard „Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden“ muss in jeder Einrichtung umgesetzt werden, und dafür braucht es qualifizierte Wundexpertinnen und Wundexperten. Die Weiterbildung beim AUDITORIUM® südwestfalen umfasst zwei Module, dauert berufsbegleitend rund sechs Monate und bescheinigt 242 Gesamtstunden.
Das bringt es Dir: eine fachliche Expertenrolle im Team, in der Du Kolleginnen berätst, Wundverläufe steuerst und mit Ärztinnen und Ärzten auf Augenhöhe sprichst. Gerade ambulante Pflegedienste suchen gezielt nach dieser Qualifikation, weil die Rahmenempfehlungen zur häuslichen Krankenpflege für die Wundversorgung eine Zusatzqualifikation verlangen.
Das solltest Du mitbringen: eine gute Beobachtungsgabe, Genauigkeit bei Dokumentation und Fotodokumentation sowie Geduld, denn chronische Wunden heilen langsam.
Besonders geeignet für: Pflegefachkräfte, die lieber Expertin als Chefin sein wollen, sowie alle in der ambulanten Pflege.
In den meisten Pflegeeinrichtungen lebt ein hoher Anteil von Menschen mit Demenz, Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen. Wer hier sicher handelt, entlastet das ganze Team. Die Weiterbildung Gerontopsychiatrische Pflegefachkraft vermittelt in drei Modulen und rund zehn Monaten psychiatrische Krankheitsbilder, psychologische Handlungskonzepte, den Umgang mit herausforderndem Verhalten und die Dokumentation für die Pflegegrad-Einstufung. Bescheinigt werden 446 Gesamtstunden.
Das bringt es Dir: Sicherheit in Situationen, die andere überfordern, eine anerkannte Fachrolle im Wohnbereich und die Grundlage für die Weiterbildung zur leitenden Fachkraft für gerontopsychiatrische Pflege und Betreuung. Die Module sind außerdem auf die Wohnbereichsleitung und die Pflegedienstleitung anrechenbar.
Das solltest Du mitbringen: Ruhe, Empathie und eine hohe Frustrationstoleranz. Interesse an Psychologie hilft, denn Du lernst, Verhalten zu verstehen statt nur darauf zu reagieren.
Besonders geeignet für: Pflegefachkräfte in der Altenpflege, in Tagespflegen und auf gerontopsychiatrischen Stationen sowie alle, die Beziehungsarbeit als Kern ihres Berufs sehen.
Weitere gefragte Spezialisierungen für Pflegefachkräfte gehen in Richtung Palliative Care, wo Du schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen begleitest, über Hygienebeauftragte/r mit Blick für Infektionsschutz und Hygienestandards bis zur Außerklinischen Intensivpflege, in der Du beatmete und intesivpflichtige Menschen zuhause oder in Wohngemeinschaften versorgst.
Welchen Weg Du im Leben gehen möchtest, entscheidest Du. Wir geben Dir dafür die bestmöglichen Voraussetzungen.
Du bist erfahrene Pflegefachkraft und willst Verantwortung übernehmen
Hier steckt mehr für Dich drin
Du organisierst im Team schon heute vieles, springst als Stellvertretung ein und merkst, dass Dir das liegt? Dann ist die erste Leitungsebene Dein nächster Schritt: die Wohnbereichsleitung im Pflegeheim, die Stations- oder Teamleitung im Krankenhaus oder in der Behindertenhilfe. Du verantwortest Dienstplanung, Teamführung, Qualitätssicherung und die Organisation des Pflegealltags, bleibst aber gleichzeitig nah an den Menschen, die Du pflegst. Beim AUDITORIUM® südwestfalen findest Du die Wohnbereichsleitung, die Stationsleitung und Teamleitung (angelehnt an die DKG-Empfehlung) sowie die Teamleitung in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen – alle berufsbegleitend und mediengestützt.
Das bringt es Dir: echte Gestaltungsmacht über den Alltag Deines Bereichs, im öffentlichen Dienst die Entgeltgruppe P 12 für Stationsleitungen, und eine Weiterbildung, die Du später zur Pflegedienstleitung aufstocken kannst.
Das solltest Du mitbringen: Organisationstalent, Entscheidungsfreude und Konfliktfähigkeit. Dazu Kommunikationsstärke nach oben wie nach unten und die Fähigkeit, Aufgaben abzugeben.
Besonders geeignet für: Pflegefachkräfte mit mehrjähriger Berufserfahrung, die informell schon Leitungsaufgaben übernehmen sowie stellvertretende Leitungen, die ihre Rolle offiziell machen wollen.
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Zum Studiengang Stationsleitung und Teamleitung >
Zum Studiengang Teamleitung in Gesundheits-/Sozialeinrichtungen >
Die Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung regelt unter anderem die Zulassung von Bildungsträgern und Maßnahmen im Bereich der Arbeitsförderung. Eine entsprechende Maßnahmezulassung kann beispielsweise Voraussetzung für eine Förderung über Bildungsgutscheine sein.
Die Registrierung beruflich Pflegender ermöglicht es professionell Pflegenden, Fortbildungspunkte für absolvierte Bildungsmaßnahmen zu sammeln. Digitale Formate werden dabei grundsätzlich nicht schlechter bewertet als Präsenzformate.
Digitale Weiterbildung mit nachvollziehbaren Standards
Genau an diesem Punkt setzen wir als AUDITORIUM® südwestfalen mit unserem Weiterbildungsangebot an.
Unser Institut bietet digitale Fort- und Weiterbildungen für unterschiedliche Bereiche des Gesundheits- und Sozialwesens an. Je nach Weiterbildung kommen dabei Online-Lernmaterialien, Videos, digitale Vertiefungsseminare und digitale Prüfungen zum Einsatz. Bei einer Weiterbildung zur Praxisanleitung werden beispielsweise insgesamt 478 Stunden bescheinigt, digitale Vertiefungsseminare durchgeführt und nach erfolgreichem Abschluss 40 RbP-Fortbildungspunkte ausgewiesen. Auch die jährlichen Pflichtfortbildungen für Praxisanleiter werden digital durchgeführt. Wir bescheinigen hierfür 24 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten.
Damit wird eines deutlich: Die Digitalisierung des Lernens bedeutet nicht automatisch eine Absenkung der Anforderungen. Entscheidend ist, wie eine Weiterbildung konzipiert ist und welche Standards sie erfüllt.
Fazit: Online-Weiterbildung in der Pflege ist keine Zeitverschwendung
Fort- und Weiterbildungen in der Pflege müssen nicht in einem Seminarraum stattfinden, um seriös und anerkannt zu sein. Gerade bei Pflichtfortbildungen zeigt sich, dass digitale Formate längst Bestandteil professioneller Weiterbildung sind. Für Praxisanleiter ist eine vollständig digitale jährliche Fortbildung gesetzlich ausdrücklich vorgesehen. Auch die Registrierung beruflich Pflegender stellt digitale Fortbildungsformate den entsprechenden Präsenzformaten gleich.
Trotzdem sollte man bei der Auswahl genau hinsehen. „Online“ allein ist noch kein Qualitätsmerkmal. Entscheidend sind ein klarer Weiterbildungsumfang, fachlich fundierte Inhalte, qualifizierte Lehrkräfte, eine nachvollziehbare Dokumentation und die jeweils passende Anerkennung oder Zulassung. Entscheidend ist, was Du lernst, wie professionell die Fortbildung oder Weiterbildung aufgebaut ist und welchen anerkannten Nachweis Du am Ende in der Hand hältst.
Wer diese Punkte berücksichtigt, kann mit einer Online-Fortbildung bzw. einer Online-Weiterbildung Zeit sparen, den eigenen Berufsalltag besser organisieren und trotzdem auf eine qualifizierte Weiterbildung setzen.